BREXIT - BERATUNG

Am 29. März 2019, um 23 Uhr verlässt das Vereinigte Königreich die Europäische Union. Vor Kurzem veröffentlichte die Europäische Kommission einen 168 - Artikel umfassenden Entwurf des Brexit-Austrittsabkommens. Der Entwurf ist online abrufbar, unter:

https://ec.europa.eu/commission/publications/draft-withdrawal-agreement-withdrawal-united-kingdom-great-britain-and-northern-ireland-european-union-and-european-atomic-energy-community_en

Nichtsdestotrotz ist das Thema Brexit leider immer noch mit zahlreichen Unklarheiten und Unwägbarkeiten belastet. Eine dieser Unwägbarkeiten betrifft vertragliche Beziehungen zwischen deutschen und englischen Unternehmern. Durch die Folgen von Brexit können bestehende Verträge problematisch werden, etwa durch mögliche Zollbelastungen. Besonders für Exporteure stellt sich in diesem Fall die Frage, ob und wie man aus derartigen internationalen Verträgen „herauskommt“ sowie wie man sich bei künftigen vertraglichen Beziehungen mit UK absichern soll. Prof. Dr. Hirte, MdB, äußerte am 6. März 2018 im Rahmen der Veranstaltung der British Chamber of Commerce in Germany „Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Brexit“ die Auffassung, dass eine Einigung schon aus praktischen Gründen notwendig sein wird. Der Autor stimmt dieser Ansicht zu. Unabhängig davon, welche konkrete Ausgestaltung der Brexit letztendlich annehmen wird, England bleibt auch weiterhin als ein großer europäischer Markt für Exporteure attraktiv.

Dank unserer anwaltlichen Zulassung in Deutschland und in England können wir Ihnen eine umfassende und qualitativ hochwertige Rechtsberatung in unseren Brexit-Schwerpunkten anbieten, die folgendermaßen aussehen:

VERTRÄGE

UNTERNEHMEN - deutsche Limited und der Brexit

Eine weit verbreitete Befürchtung ist, dass die „deutsche Limited“ nach dem Brexit in Deutschland als solche nicht mehr anerkannt wird und in eine Personengesellschaft mit damit einhergehender persönlicher Haftung der Gesellschafter, umgedeutet wird. Es wird daher oft empfohlen, die Limited in eine deutsche GmbH umzuwandeln.

Es gibt auch Stimmen, die die Ansicht vertreten, dass bereits bestehenden „deutschen Limited“ - Gesellschaften Bestandsschutz gewährt wird, d.h. dass diese auch in der Zeit nach dem Brexit weiterhin als Limited in Deutschland anerkannt sein werden. Prof. Dr. Hirte, MdB, sprach sogar von einer Initiative, das gesetzlich im EGBGB zu verankern. Auch wirtschaftlich wäre es wohl nicht sinnvoll, zahlreiche deutsche Unternehmen eigentlich ohne Grund in Deutschland abzustrafen und buchstäblich von heute auf morgen deren rechtliche Basis zu ändern. Wir rechnen daher damit, dass die „deutsche Limited“ vernünftigerweise den Bestandsschutz bekommt, verlassen kann man sich darauf jedoch leider nicht.

Wir beraten Sie, ob es sich in Ihrem Fall lohnt, die Limited in eine deutsche Gesellschaft umzuwandeln bzw. ob es sinnvoll wäre, die Limited als Vorratsgesellschaft zu halten (mit überschaubaren Kosten). Das englische Gesellschaftsrecht, das auf die Limited anwendbar ist, bietet zahlreiche Vorteile, die aus geschäftlicher Sicht sehr interessant sein können.

Sollte die Umwandlung in Ihrem Fall sachgerecht sein, kämen als Umwandlungsoptionen u.a. die folgenden Möglichkeiten in Betracht:

Zum Thema „Brexit“ gibt es eine Fülle interessanter Literatur. An dieser Stelle seien zwei Publikationen genannt:

Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, falls Sie Fragen rund um Brexit haben. Wir werden uns gerne um Ihr Anliegen kümmern.